Am 13. September 2026 finden die nächsten Kommunalwahlen – also für den Rat der Stadt Hemmingen und die Regionsversammlung – statt.
Ebenfalls wird der oder die neue Bürgermeister-/in gewählt. Amtsinhaber Jan Dingeldey (CDU) hat bereits seine Kandidatur erklärt. Die SPD hat am 12.05 final entschieden keine Kandidatin / keinen Kandidaten aufzustellen.
Die Kandidaten der DUH wurden am 29.04.2026 aufgestellt: Steven Maaß, Barbara Wojtczak und Melissa Behrens führen die Liste an.
Die Grünen haben ebenfalls Ihre Liste aufgestellt. Angeführt von Sabine Stahlhut und Martin Harer.
Die CDU hat ebenfalls Ihre Kandidaten aufgestellt. Besonderheit: Der noch CDU Fraktionsvorsitzende Ulff Konze ist nicht mehr dabei!
Auch die SPD hat Ihr Kandidaten Team aufgestellt.
Ob die AFD Kandidaten für den Rat der Stadt Hemmingen aufstellt ist noch nicht öffentlich bekannt.
Einschätzung einer KI (Stand 09.06.2026) zu den bisherigen Listen der verschiedenen Parteien:
Vergleich der Kandidatenlisten für die Kommunalwahl 2026 in Hemmingen (30966)
Die Kommunalwahl findet am 13. September 2026 statt. Alle vier Listen sind aufgestellt. Die CDU ist traditionell die stärkste Kraft, gefolgt von SPD, Grünen und DUH als unabhängige Wählervereinigung. Hier ein strukturierter Vergleich basierend auf aktuellen Veröffentlichungen (Stand Juni 2026).
1. Größe der Listen & Geschlechterverteilung
- CDU: 19 Kandidat:innen (ca. 8 Frauen, 11 Männer). Starke Mischung aus Erfahrung und Jugend.
- Grüne: 23 Kandidat:innen (11 Frauen, 12 Männer) aus allen Ortsteilen – eine der breitesten Listen.
- SPD: Team mit Fokus auf Erfahrung, Ehrenamt und neue Perspektiven (genaue Zahl nicht in allen Quellen explizit, aber etablierte Fraktion; nur wenige aktuelle Ratsmitglieder treten erneut an).
- DUH: 6 Kandidat:innen (5 Frauen, 1 Mann) – kompakte, fokussierte Liste.
2. Spitzenkandidaten & Führung
- CDU: Aaron Oelker (28, Hemmingen-Westerfeld) als Listenführer – jung, dynamisch, Stadtverbandsvorsitzender. Mischung aus jungen und erfahrenen Kandidaten.
- Grüne: Martin Harer (Altes Dorf) und Sabine Stahlhut (Hemmingen-Westerfeld) an der Spitze. Beide erfahrene Ratsmitglieder mit Schwerpunkten in Sport/Verkehr/Bildung bzw. Umwelt/Stadtentwicklung.
- DUH: Steven Maaß (Listenführer), gefolgt von Barbara Wojtczak und Melissa Behrens. Sehr weiblich dominiert.
- SPD: Fokus auf etablierte lokale Kräfte und neue Gesichter; keine detaillierte Spitzenveröffentlichung in den Quellen, aber Betonung von Kontinuität und sozialen Themen.
3. Altersstruktur & Vielfalt
- CDU: Breites Spektrum (19–73 Jahre, Durchschnitt 44,6 Jahre). Viele Neue und Junge (z. B. 19-jähriger Leonard Aßmann, 20-jährige Acelya Yeşil). Starke Vertretung verschiedener Ortsteile.
- Grüne: Vielfältig aus allen Stadtteilen, inkl. Jugend (z. B. ehemaliger Jugendbürgermeister Ole Intemann auf Platz 3). Hoher Anteil Engagierter in Umwelt, Bildung und Sozialem.
- DUH: Erfahren + frisch, stark weiblich und bürgernah.
- SPD: Mischung aus langjähriger Erfahrung und neuen Perspektiven; viele Ehrenamtliche.
4. Schwerpunkte & Selbstverständnis
- CDU: Bürgerlich-konservativ, pragmatisch, Fokus auf gute Gestaltung mit Bürgermeister Jan Dingeldey. Starke lokale Verwurzelung, Mitgliederzuwachs bei Jungen.
- Grüne: Klimaneutrale Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, sozialer Zusammenhalt, Verkehr, Bildung, Grünflächen. Treibende Kraft für ökologische Themen.
- DUH: „Lokale Politik ohne Parteibrille“ – sachorientiert, transparent, bürgernah. Kritisch-konstruktiv, Themen wie Schule, Energie/Windkraft, Transparenz.
- SPD: Soziale Gerechtigkeit, Ehrenamt, Infrastruktur (z. B. Tempo 30), Fokus auf Rat und Region. Traditionelle sozialdemokratische Schwerpunkte.
5. Stärken & Wahrnehmung
- CDU: Größte Fraktion, breites Team, hohe Akzeptanz als „Stadtpartei“. Gut positioniert für Mehrheiten.
- Grüne: Breite Aufstellung, thematische Tiefe in Umwelt/Bildung. Stark bei jüngeren und progressiven Wählern.
- SPD: Solide Basis, aber Verluste in der Wahrnehmung; setzt auf Erfahrung.
- DUH: Kompakt, authentisch unabhängig. Oft „Zünglein an der Waage“, beliebt bei Bürgern, die Parteipolitik skeptisch sehen. Hohe Präsenz in Anfragen und Bürgerdialogen.
Zusammenfassung: Die CDU geht mit dem breitesten und altersmäßig ausgewogensten Team in den Wahlkampf und zielt auf die Fortsetzung der Dominanz ab. Die Grünen bieten die vielfältigste Liste mit klar grünen Profilen. DUH bleibt eine starke, schlanke unabhängige Alternative. Die SPD positioniert sich als erfahrene soziale Kraft.
